für Radiologie und Nuklearmedizin - Dres. med. Heim, Thiel, Kimpel, Göttmann

Nieren-Röntgenuntersuchung

(Urographie)


Ablauf der Untersuchung
Bei der Urographie wird ein wasserlösliches Kontrastmittel in eine Vene (z.B. in der Armbeuge) als Infusion eingespritzt. Dieses Mittel wird über die Nieren in die Harnleiter und dann in die Blase ausgeschieden. Wenige Minuten nach dem Einspritzen des Kontrastmittels wird eine konventionelle Röntgenaufnahme des Bauches angefertigt.

 

Vorteile der Methode
Da dieses Kontrastmittel für die verwendeten Röntgenstrahlen weniger durchlässig ist, kann die Niere, das Nierenbecken, die Harnleiter und die Blase auf Röntgenaufnahmen des Bauchraumes sichtbar gemacht werden.

Nachteile der Methode
Da das verwendete Kontrastmittel Jod enthält, kann die Untersuchung nicht bei einer Jodallergie durchgeführt werden. Falls eine Kontrastmittel-Überempfindlichkeit bekannt ist, sollten die Untersuchungsmöglichkeiten vorher mit dem Röntgenarzt besprochen werden.

 

Vorbereitung
Eine besondere Vorbereitung ist nicht notwendig, es sollte jedoch sechs Stunden vor der Untersuchung nichts mehr getrunken werden.

Terminvereinbarung
Eine Anmeldung sollte erfolgen.