für Radiologie und Nuklearmedizin - Dres. med. Heim, Thiel, Kimpel, Göttmann

Kernspintomographie der Gelenke

Die MRT zeichnet sich als Untersuchungsverfahren durch einen sehr hohen Weichteilkontrast aus. Dadurch können Knorpel, Sehnen und Bänder sehr gut dargestellt werden. Zudem ist eine sehr gute Beurteilbarkeit von Entzündungs- und Überlastungsreaktionen der Knochen gegeben. Auch bei Gelenksuntersuchungen ermöglicht eine intravenöse Kontrastmittelgabe eine bessere Beurteilung von entzündlichen oder auch tumorösen Prozessen.

Die Untersuchung dauert etwa 20 Minuten.

MRT des Kniegelenks mit indirekter Arthrographie. Nachweis eines vorderen Kreuzbandrisses mit ausgeprägtem Gelenkerguss.

Die sog. indirekte Arthrographie ermöglicht eine genaue Darstellung insbesondere von Knorpel- bzw. Meniskusschäden, Sehnen und Bändern wie auch von entzündlichen Gelenkreaktionen. Bei der indirekten Arthrographie wird vor der Untersuchung intravenös ein Kontrastmittel verabreicht. Anschließend wird das zu untersuchende Gelenk bewegt, wodurch sich der Kontrast im Gelenk verbessert.