für Radiologie und Nuklearmedizin - Dres. med. Heim, Thiel, Kimpel, Göttmann

Skelettszintigraphie (Knochenszintigraphie)

Diese Untersuchung ermöglicht die Darstellung entzündlicher, degenerativ-entzündlicher und auch tumoröser bzw. metastatischer Veränderungen des Skeletts. Dabei werden Aufnahmen in Mehrphasentechnik angefertigt, wobei Spätaufnahmen in der Regel bis zu 4 Stunden nach der Kontrastmittelinjektion erfolgen. Anfänglich können Aufnahmen in schneller Abfolge die Durchblutung der Knochen sichtbar machen. Zusatzaufnahmen, die einzelne Läsionen des Knochens besser lokalisieren können (SPECT-Aufnahmen), erfordern keine weitere Kontrastmittelgabe.

Da etwa die Hälfte des injizierten Radionuklids innerhalb der ersten 2 bis 3 Stunden über die Niere ausgeschieden wird, sollten die Patienten ausreichend Mineralwasser mitbringen, um die Ausscheidung dieses Teils des Radiopharmakons durch verstärktes Trinken zu unterstützen. Darauf weist unser Personal jedoch auch bei der Terminvereinbarung für diese Untersuchung nochmals hin.

Ein Informationsblatt zur Knochenszintigraphie können Sie hier herunterladen.

Normalbefund eines Ganzkörperskelettszintigramms in früher und später Untersuchungsphase mit Darstellung des Skeletts in 2 Ansichten.