für Radiologie und Nuklearmedizin - Dres. med. Heim, Thiel, Kimpel, Göttmann

Osteoporose-Check

Vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Bevölkerung nehmen insbesondere Erkrankungen des Alters wie die Osteoporose stetig zu.

Unter Osteoporose versteht man die stetige Abnahe des Mineralsalzgehaltes der Knochen und den damit verbundenen Verlust an Stabilität.

Eine Früherkennung und eine rechtzeitig eingeleitete Therapie können den Verlauf der Erkrankung erheblich verzögern und die unangenehmen Folgen (wie z.B. Knochenbrüche) abmildern.

 

Wer sollte sich untersuchen lassen?

Betroffen von der Osteoporose sind vor allem Frauen jenseits der Wechseljahre, wobei die Erkrankung aber auch beim Mann auftritt.

Eine erste Statuserhebung zur Risikoabschätzung ist etwa ab dem 50. Lebensjahr zu empfehlen.

Gewisse Faktoren können das Risiko, an Osteoporose zu erkranken, deutlich erhöhen, so dass bei erhöhtem Risiko auch eine frühere Vorsorge sinnvoll sein kann.

Risikofaktoren sind:

  • Familiäre Belastung

  • Tabakgenuß

  • Kortisontherapie

  • Stoffwechselkrankheiten

  • Malabsorptionssymptome

  • Fehlernährung bzw. einseitige Ernährung

 

Welche Untersuchung wird durchgeführt?

Die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) und computergestütze Auswertung erfolgt als sog. quantitative CT (qCT) in der Computertomografie. Hierbei werden 3 Wirbelkörper aus dem Lendenbereich vermessen und die Werte statistisch gemittelt und mit den Referenzwerten in Bezug gesetzt.

Sie erhalten so eine Aussage über Ihre individuelle Knochenmineralisation, das Osteoporose- und Frakturrisiko.

Hinweis zur Kostenübernahme

Die Kosten für Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen werden von den privaten Krankenkassen in der Regel in voller Höhe übernommen. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für einige spezielle Vorsorgeuntersuchungen jedoch häufig nicht.

Dennoch ist eine solche Untersuchung im Sinne einer individuellen Gesundheitsvorsorge für den Patienten oft sinnvoll und lohnend. Die im Vorsorgeportal dargestellten Vorsorgeuntersuchungen gehören nicht oder nur beim Vorliegen bestimmter Voraussetzungen zum Leistungsspektrum der Gesetzlichen Krankenkassen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Krankenkasse die Untersuchungskosten übernimmt, empfiehlt es sich, bei der Krankenkasse vorher eine - möglichst schriftliche - Aussage einzuholen, aus der hervorgeht, ob die Kosten übernommen werden.

Die Untersuchungen dürfen auch durchgeführt werden, wenn die Krankenkasse keine Kostenübernahme zusagt.
In diesem Fall wird die Untersuchung den Patienten privat in Rechnung gestellt, Grundlage hierfür ist die verbindliche Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).