für Radiologie und Nuklearmedizin - Dres. med. Heim, Thiel, Kimpel, Göttmann

Entzündungsszintigraphie

Bei der Entzündungsszintigraphie wird die Reaktion des menschlichen Gewebes auf unterschiedliche (äußere oder innere) Reize durch das Gefäßbindegewebe genutzt. Die entzündungshemmende Reaktion des Immunsystems führt zur vermehrten Durchblutung im entzündlich gereizten Gewebe oder Organ, in dem sich auch ein speziell entwickeltes Radiopharmakon anreichern und den Entzündungsherd im nuklearmedizinischen Bild sichtbar machen kann.

Vorteil der nuklearmedizinischen Entzündungsdiagnostik ist, dass sie ermöglicht, Aussagen über krankhafte funktionelle biologische und biochemische Prozesse im Krankheitsherd treffen zu können.